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Die neue Trinkwasserversorgung 06.11.2017
Wasserbehälter
Zusätzlich zu den bestehenden bereits sanierten Wasserkammern des alten Wasserhochbehälters (rechts im Bild) wurde eine neue Wasserkammer gebaut, die das Speichervolumen um 250 qm ertweitert.
Die Anlagentechnik zur Wasseraufbereitung wird aus einer Kombination von Ultrafiltration und UV Bestrahlung bestehen.
Die Baufertigstellung war für Ende 2017 geplant. Da die Anlagentechnik erst Ende November 2017 installiert werden kann verzögert sich der Fertigstellungstermin um ca. drei Monate.

Wie die Baukosten umgelegt werden ist momentan noch nicht zu erkennen.

Schnelles Internet in Hetzles – Gemeinderatssitzung am 5.9.2017


In der Gemeinderatssitzung am 5.9.2017 wurde beschlossen, dem Angebot der Dt.Telekom auf Breitband - Eigenausbau im Bereich Hetzles zuzustimmen.
Technisch erfolgt der Ausbau per VDSL2-Vectoring. Das bisherige Ausbauverfahren für Hetzles erübrigt sich. Durch das Telekom-Angebot entfällt der Zuschuss aus der Breitbandinitiative.

Wie ein besserer Ausbau der Datenautobahn aussehen kann, sieht man in unserer Nachbargemeinde Neunkirchen am Brand.
Dort wurden 15 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 20 Signalverteiler (DSLAMS) aufgestellt bzw. neu ausgestattet (in Hetzles stehen gerade mal 2 Signalverteiler). Das Ergebnis: Es stehen Internetanschlüsse von bis zu 100 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.
Ein weiterer Vorteil für die Neunkirchner Bürger besteht darin, dass die Dt.Telekom kein Monopol auf die neuen Ausbaustrecken hat, da unter anderem öffentliche Gelder für den Ausbau verwendet wurden.

Ganz anders die Situation in Hetzles:  Durch den VDSL2-Vectoring Eigenausbau der Telekom (ohne öffentliche Mittel aus der Breitbandinitiative) kann es zu einer Re-Monopolisierung im Telekommunikationsbereich kommen.

Kritik am Vectoring-Verfahren
Kritiker bemängeln vor allem den mit der Anwendung der Technik verbundenen Ausschluss von Mitbewerbern der Dt.Telekom. Dies bedeutet, dass Kunden die per VDSL2-Vectoring der Dt.Telekom in Hetzles an das Internet angeschlossen sind wahrscheinlich in Zukunft nicht mehr zu einem eventuell kostengünstigeren Telekommunikationsanbieter wechseln können.
Darüber hinaus beziehe sich die relativ geringe Leistungssteigerung gegenüber herkömmlichem VDSL2 (d.h. maximal Verdoppelung der Kapazität) nur auf ungefähr die ersten 600 m Leitungslänge (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/VDSL2-Vectoring).

Hintergrund zum Vectoring-Verfahren
Mit dem Vectoring-Verfahren sind im heute bestehenden kupferbasierten Teilnehmeranschlussnetz höhere Übertragungsraten möglich, als dies bisher bei der schon fortgeschrittenen VDSL-Technik der Fall ist. Durch das Vectoring wird die gegenseitige Störung aus benachbarten Kupferdoppeladern eines Kabels reduziert. Nach dem derzeitigen Stand der Technik ist dafür allerdings nur der Zugriff eines einzigen Unternehmens (in unserem Fall die Dt.Telekom) auf alle Kupfer-Doppeladern am Signalverteiler möglich.

Die Telekom hatte im Februar 2015 bei der Bundesnetzagentur beantragt, die Zugangsmöglichkeiten für Wettbewerber zur „letzten Meile“ an den Hauptverteilern einzuschränken, um die sogenannten Nahbereiche um die Hauptverteiler mit Vectoring ausbauen zu können (Quelle: www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/160109_Vectoring.html)

Keine Gemeinderatsausschüsse in Hetzles
Ebenso wie bei der Sanierung der Wasserversorgung, so auch beim Ausbau mit schnellem Internet und beim Baugebiet „An der Schule“ fragt man sich warum es bei öffentlichen Projekten in der Gemeinde Hetzles wiederholt zu teils langjährigen Verzögerungen und damit verbunden zu finanziellen Mehrbelastungen der Bürger kommt.

Ein Grund besteht darin, dass der Hetzleser Gemeinderat über keinerlei vorbereitende Ausschüsse verfügt. Insbesondere fehlt ein Bauausschuss, der vorbereitend zum Gemeinderatsgremium technische, finanzielle und rechtliche Probleme unter ev. Hinzuziehung von Fachleuten ohne Zeitdruck klärt.

Die Gemeinderäte des Bürgerforums haben wiederholt die Einrichtung von Ausschüssen beantragt. Jedes Mal wurde dies von Bürgerblock und Bürger für Hetzles und Honings abgewiesen.

Man wird lange suchen müssen um eine Gemeinde in unserer Nachbarschaft ohne Gemeinderatsausschüsse zu finden.


Schnelles Internet in Hetzles – Der Stand der Dinge
(August 2017)

Die Dt.Telekom verschickt zur Zeit Briefe an Kunden in Hetzles unter dem Titel "HOLEN SIE SICH DAS NEUE SCHNELL".

Darin wird schnelles Internet in einer Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s im Download und bis zu 10 MBit/ im Upload angeboten.
Gegenwärtig haben aber in Hetzles nicht alle Haushalte die Möglichkeit schnelles Internet mit 50 MBit/s oder schneller zu bestellen.

Im Gegensatz zu Nachbargemeinden liegt Hetzles hier zurück.

Woran liegt das?

Momentan gibt es im Hauptort Hetzles zwei Signalverteiler (DSLAM) der Dt. Telekom, die an den Glasfaserbackbone der Dt.Telekom angeschlossen sind. Diese Signalverteiler wandeln die ultraschnellen optischen Signale des Glasfasernetzes in elektrische Signale für die Kupferleitungen der Hausanschlüsse um. Die beiden Signalverteiler sind im südlichen Bereich des Hauptortes positioniert.

Die Dt.Telekom bietet in ihrem Angebot „MagentaZuhause M“ bis zu 50MBit/s Download und bis zu 10 MBit/s Upload in Teilen von Hetzles an. Dies sind jedoch nur Bruttowerte. Garantiert wird jedoch, je nach Abstand zum Signalverteiler, ein Nettowert von minimal 25 MBit/s Download. Um 25 MBit/s Übertragungsgeschwindigkeit zu erreichen sollte die maximale Distanz zwischen DSLAM und Kundenhausanschluss etwa 550 Meter nicht überschreiten. Größere Entfernungen führen zu niedrigeren Übertragungsgeschwindigkeiten. Da die nördlichen Bereiche von Hetzles zu weit von den beiden südliche DSLAM’s entfernt sind, ist dort die Internetversorgung entsprechend schlechter.

Auf der Internetseite der VG Dormitz findet man unter dem Link

https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/los1-hetzlesnord.pdf

eine Ausarbeitung des Ing.Büros Corwese die das Ausbaugebiet Hetzles Nord, Los 1, mit 30 bis 50 MBit/s beschreibt. Obwohl die Unterlage der Fa. Corwese vom 1.8.2015 stammt ist der Ausbau dieses Gebietes bisher nicht angegangen worden.

In der Einladung zur Gemeinderatssitzung am 6.9.2017 wird unter TOP 3 das Breitbandausbauverfahren Hetzles nach zwei Jahren wieder aufgegriffen.
Vermutlich werden aber weitere zwei Jahre ins Land gehen bis eine technisch befriedigende Lösung realisiert ist.
Interessant ist im Übrigen TOP 3.1. Hier will die Dt.Telekom ein Angebot über den Eigenausbau von Hetzles Nord machen. D.h. der Ausbau soll ohne Fremdmittel (z.B Mittel der Gemeinde) erfolgen. Dies dürfte aber bedeuten, dass die Dt.Telekom auf diesen Ausbaustrecken eine Monopolstellung besitzt.


Rad- und Wanderwege in und um Hetzles

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Foto Bürgerforum, April 2017

Die Rad- und Wanderwege zwischen Hetzles und Neunkirchen am Brand sowie zwischen Hetzles und Effeltrich entwickeln sich immer mehr zu einem highlight der Naherholung. Das Bürgerforum ist ganz besonders Stolz auf diese Rad- und Wanderwege, haben doch unsere Mitglieder schon seit den Anfängen des Bürgerforums vor 20 Jahren immer wieder den Bau dieser Radwege vorangetrieben.

Ein besonders schönes Beispiel am Weg Hetzles - Effeltrich ist die im Foto abgebildete Wallfahrtskapelle "Achtsam am Weg".


Der Weg ist nur für Radfahrer, Fußgänger und landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben. Leider erreichen uns immer wieder Klagen aus der Bevölkerung wegen des nicht erlaubten PKW Verkehrs. Bürgermeister und Gemeinderat sind aufgefordert, gegen diesen Missstand vorzugehen.


Die Zukunft unserer Trinkwasserversorgung

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Brauchen wir bald kein Mineralwasser mehr schleppen?

Obwohl die Gemeinderäte des Bürgerforums in den letzten Jahren wiederholt eine Modernisierung der Trinkwasserversorgung gefordert haben, hat die Mehrheit des Gemeinderates mit den Stimmen von Bürgerblock sowie Bürger aus Hetzles und Honings dieses wichtige Projekt immer wieder verschoben.
Jetzt, in Zeiten der heiß gelaufenen Baukonjunktur, wird das Projekt zu entsprechend hohen Kosten realisiert.

Weitere Informationen und Hintergründe finden Sie hier ...



Die Gemeinderäte und der Vorstand des Bürgerforums
Gerti  Josef  Ed  Dieter SW

      Gerti Schmidtlein                       Josef Kraus                    Edwin Schmidtlein                          Dieter Cybok

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Glasfenster der Wallfahrtskapelle "Achtsam am Weg"
Foto Bürgerforum