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Unsere Wasserversorgung: Ein Lagebericht 20.09.2018

Die monatelange Trockenheit hat dazu geführt, dass der Schlierbach nur noch ein kleines Rinnsaal ist.

Die Schüttung der Hetzlesquellen 1 bis 5 wird immer geringer und das wird sich in den kommenden Wochen wahrscheinlich noch fortsetzen. Am 19.09.2018 betrug die Quellschüttung nur noch 2,2 l/s (Tendenz weiter fallend). Daraus ergibt sich eine Tagesschüttung von 190 m³. Diese Menge ist geringer als der tägliche Hetzleser Wasserbedarf.

Im Januar 2010 berichteten wir auf dieser Internetseite:

Der Wasserbedarf in Hetzles beträgt z.Zt. 200 m³ / Tag. Zukünftig wird ein täglicher Bedarf von 220 m³  bis 400 m³ in der Spitze erwartet. Die Neubaugebiete wollen versorgt sein!

Da der Wasserbedarf durch die Erschließung weiterer Neubaugebiete seit 2010 kontinuierlich gestiegen ist, reicht die derzeitige Quellschüttung der Hetzlesquellen 1 bis 5 nicht aus, um die Bevölkerung mit eigenem Trinkwasser zu versorgen. Bis vor kurzem war laut Aussage des Bürgermeisters kein Gieß- und Autowaschverbot notwendig, da die Leithenberggruppe über die Versorgungsleitung Effeltrich – Hetzles Wasser nach Hetzles liefert. Dies hat sich nun geändert. Die Gemeinde ordnet mit Datum vom 19.9. 2018 an, dass Wasserentnahmen für die Gartenbewässerung, das Befüllen von Schwimmbecken und die Wasserentnahme zur Autowäsche nicht zugelassen sind.

Von der Leithenberggruppe werden im Schnitt ca. 10 bis 20 m³ durch das Leitungssystem nach Hetzles gepumpt, um eine Aufkeimung der Leitungen zu verhindern. In der gegenwärtigen angespannten Wassersituation dürfte die von der Leithenberggruppe pro Tag gelierferte Wassermenge um ein vielfaches höher sein. Nur so kann die öffentliche Wasserversorgung in Hetzles momentan aufrechterhalten werden.  Nach Aussage des Bürgermeisters kann die Fördermenge aber nicht weiter erhöht werden, da das Wasser der Leithenberggruppe aus Buntsandstein entnommen wird und die Arsenbelastung dieser Quellen sich allmählich dem oberen Grenzwert von 10 Mikrogramm nähert. Unser nicht arsenbelastetes Wasser wird mit dem arsenhaltigen Wasser der Leithenberggruppe vermischt. Damit verdünnt sich zwar der Arsengehalt. Dieser Zusammenhang zeigt jedoch sehr deutlich, dass wir mit unserem Hetzleser Wasser noch viel sparsamer umgehen sollten, um größere Einspeisemengen aus der Leithenberggruppe zu vermeiden.

Der gegenwärtige alte Hochbehälter in Hetzles hat ein Fassungsvermögen von 300 m³ und sorgt für einen Ausgleich auf Grund der unterschiedlichen Anforderungen im Tagesverlauf. Er darf jedoch nicht vollständig entleert werden, sondern es muss eine Mindestmenge für die Feuerwehr vorgehalten werden, um im Brandfall über genügend Löschwasser, zumindest in der Anfangsphase, zu verfügen.

Verschärft wird die Situation zusätzlich dadurch, dass sich die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Trinkwasserversorgung immer weiter verzögert. Momentan wird ein Termin Ende 2018 genannt.

Nach dem Baugebiet „An der Schule“ ist das nun ein weiteres  Gemeindeprojekt, das terminlich völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Über damit verbundene Kostensteigerungen wird zu einer späteren Zeit noch zu reden sein.

Vor diesem Hintergrund erscheint ein Antrag der Baumschule Schmitt (Effeltrich), sich in Honings an die bestehende Trinkwasserversorgung der Gemeinde Hetzles im Außenbereich anschließen zu dürfen als besonders prekär! Dazu muss man wissen, dass der Wasserpreis in Hetzles mit 0,50 Euro/Kubikmeter sehr niedrig ist und Begehrlichkeiten weckt sowie bei Teilen der Verbrauchern zu nicht angemessenem Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel verführt. Der Wasserpreis ist auch im Vergleich mit Nachbargemeinden zu niedrig.

Zum Antrag der Baumschule Schmitt, Effeltrich, nehmen unsere Gemeinderäte wie folgt Stellung:

Nicht nur wegen des aktuellen Wasserengpasses, sondern auch mit Blick in die Zukunft, lehnen wir den Antrag der Firma Schmitt (Baumschule Effeltrich) auf Anschluss in Honings an unsere Wasserversorgung strikt ab. Dabei waren uns folgende Fragen wichtig: 

  • Reicht unser Hochbehälter bei einer evtl. Erweiterung des Baugebietes in Hetzles aus, wenn noch mehr gefiltertes Trinkwasser vergossen wird?
  • Wie erweitert sich die Baumschule noch, wenn die Zustimmung erst einmal vorliegt?
  • Was, wenn die Baumschule günstiges, gefiltertes Hetzleser Trinkwasser abzapft und nach Effeltrich zum gießen seiner  anderen Grundstücke fährt?
  • Welche Rechte leiten sich dadurch für andere Unternehmen ab?

Wir können unseren Bürgern nicht vermitteln, dass sie Wasser sparen sollen, während wir bereits Wasser dazukaufen müssen und zur gleichen Zeit  einen so großen Verbraucher, von dem heute niemand weiß, wie er sich noch erweitern wird, an unsere Wasserversorgung anschließen lassen.

Dies kann auch damit nicht begründet werden, dass er die von ihm abgenommene Wassermenge bezahlt. Es geht um die Grundversorgung unserer Bürger, die zu 100%, auch langfristig, gewährleistet sein muss.

Wir fordern die anderen beiden Fraktionen im Gemeinderat auf, sich unseren Forderungen anzuschließen. Es wäre darüber hinaus angebracht eine Bürgerversammlung dazu einzuberufen, damit den Bürgern vor einer solch weittragenden Entscheidung ein Mitspracherecht eingeräumt wird.

Die Fraktion des Bürgerforums, lehnt eine Anbindung der Fa.Schmitt, Effeltrich, an unsere Wasserversorgung ab!

Edwin Schmidtlein, Fraktionssprecher Bürgerforum

Anläßlich der Gemeinderatssitzung im August 2018 wurde der Antrag der Fa.Schmitt, Effeltrich, abgelehnt.

Geschwindigkeitsmessung in der Straße "Zum Streitbaum" 11.09.2018

Bereits im Frühjahr 2016 haben sich die Anwohner der Straße „Zum Streitbaum“ in einer Unterschriftenaktion für verkehrsberuhigende Maßnahmen an den Gemeinderat gewendet. Trotz Tonnagenbeschränkung (3,5 Tonnen) und Geschwindigkeitsbegrenzung (30) ist die Situation für die Anwohner weiterhin nicht befriedigend.

Unser Gemeinderat Edwin Schmidtlein hat sich mit folgender mail vom 14.8.2018 an den Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung gewendet:

„In Kürze beginnt wieder die Maisernte. D.h., die riesigen Traktoren mit ihren Anhängern werden bis spät in die Nacht durch Hetzles rauschen, um in Pommer die Bio-Gasanlage beschicken zu können. Darunter sollten aber unsere Bürger nicht leiden müssen.

Auf Grund des Antrages vom Bürgerforum ( mit Unterstützerliste ) von vor 2 Jahren wurde zu diesem Zweck ein Geschwindigkeitsmessgerät  (sogar mit Zählung) angeschafft. Leider wurde die Tafel bis heute noch kein einziges Mal im Bereich des Bauhofes aufgestellt und ausgewertet. Das Problem ist seither auch nicht verschwunden und die Anwohner ärgern sich nach wie vor.
Ich bitten daher den damals gefassten GR Beschluss umzusetzen und die Tafel im Bereich des Bauhofes aufzustellen. Dabei wäre es auch angebracht, die Straßenverengung analog Honings, für einen gewissen Zeitraum dort zu platzieren. Genügend Personal ist ja aktuell vorhanden, so dass es daran nicht scheitern sollte.

Die Auswertung wird dem Gemeinderat dann zeigen, ob weiterer  Handlungsbedarf besteht. Für eine schnelle Umsetzung wäre ich sehr dankbar.“

Leider ist wie bei vielen ähnlichen Dingen bis heute nichts passiert. Der Vorgang wirft ein unschönes Licht auf die Verantwortlichen.



Interview mit unseren Gemeinderäten Gerti Schmidtlein, Josef Kraus und Edwin Schmidtlein
März 2018

Im Mai 2014 konstituierte sich der neue Gemeinderat. Fast zwei drittel der Legislaturperiode sind vergangen und im Frühjahr 2020 finden die nächsten Kommunalwahlen statt. Das Bürgerforum Hetzles und Honings (BFH) bat aus diesem Anlass seine Gemeinderäte zu einem Gespräch.

BFH: Wie war die Zusammenarbeit im Gemeinderat in den letzten vier Jahren? Man gewinnt manchmal den Eindruck, dass Vorschläge und  Anträge des Bürgerforums von den anderen beiden Parteien (Bürgerblock und Bürger für Hetzles und Honings) konsequent ignoriert werden.

Eine gedeihliche Zusammenarbeit unter den Parteien im Gemeinderat war bisher eher nicht möglich. Wegen fehlender Ausschüsse (z.B. Bauausschuß) und wegen fehlender Informationen im Vorfeld der Gemeinderatsitzungen werden oftmals vollendete Tatsachen geschaffen, über die dann nur noch abgestimmt werden soll. Bürgermeister und Verwaltung sowie bereits eingeweihte Gemeinderäte nutzen ihren Informationsvorsprung, um vorformulierte Anträge in ihrem Sinn zu platzieren. Somit werden bei den Sitzungen vollendete Tatsachen geschaffen, die bei komplexeren Themen eigentlich in vorgeschalteten Ausschüssen ohne Zeitdruck abzuklären wären. In den Sitzungen gibt es oftmals nur Handouts des Bürgermeisters ohne genügend Hintergrund und oft soll dann unter Zeitdruck  abgestimmt werden.

Wie hoch werden momentan die Kosten für die Sanierung der Wasserversorgung geschätzt? Gibt es einen Plan, wie die Kosten auf die Bürger umgelegt werden? Wann sind die Sanierungsarbeiten abgeschlossen?

Die Gemeinderäte des BFH haben bisher weder vom Bürgermeister noch von der Gemeindeverwaltung Informationen erhalten, welche Kosten bislang aufgelaufen sind und welche Zahlungsmodalitäten zugrunde gelegt werden sollen. Sobald die Kosten für die Wasserversorgung bekannt sind, wird das BFH den Bürgermeister ersuchen eine Bürgerversammlung einzuberufen, damit die Bürger bei den Finanzierungsmodellen mit eingebunden werden.

Eigentlich sollte die neue Wasserversorgung bereits im Frühjahr 2017 fertig gestellt sein. Es gab immer wieder Verzögerungen. Nun wird als Fertigstellungstermin Mai/Juni 2018 genannt.

Wie ist die momentane finanzielle Situation der Gemeinde?

Die Gemeinde hat momentan ein solides Finanzpolster. Aus dem Verkauf der Bauplätze an der Schule ist noch ein beträchtliches Guthaben dazugekommen. Wir setzen uns dafür ein, dass mit diesen zusätzlichen Geldern der ursprünglich angedachte Kinderspielplatz, der im übrigen auch im Flächennutzungsplan bereits vorgesehen ist, zeitnah umgesetzt wird, damit auch die Bürger im unteren Dorf und speziell die jungen Familien im Neubaugebiet kurze Wege zum Spielplatz haben.

Warum können sich Hetzleser Bürger nicht wie in unseren Nachbargemeinden üblich direkt mit Fragen oder Wünschen vor den Sitzungen an den Gemeinderat wenden?

Für diesen Punkt gab es bisher bei Bürgerblock und Bürger für Hetzles und Honings keine Sensibilität. Aus Sicht des Bürgerforums ist es enorm wichtig, dass Bürger in Anwesenheit der  Gemeinderäte und des Bürgermeisters Wünsche oder Probleme kurz vor den Gemeinderatssitzungen im Gremium vortragen können. So erhalten alle Gemeinderäte Kenntnis von Themen die die Bürger bewegen. Momentan ist für solche Angelegenheiten die Bürgermeistersprechstunde vorgesehen.

Wird vom Bürgermeister noch die Möglichkeit eines Gemeindehauses angedacht  und werden jetzt schon Rückstellungen dafür gebildet?

In der Gemeinde wurde schon vielfach über ein neues Gemeindehaus diskutiert und es gibt Hinweise, dass es hinter dem Kindergarten auf Kirchengrund gebaut werden soll. Wir sind im Gegensatz dazu jedoch dafür, dass auf dem weitläufigen Schulgelände, das sich im Besitz der Gemeinde befindet,  an der Schule angebaut und dort Räumlichkeiten erstellt werden die durch die Schule, eine eventuelle Ganztagsschule und durch Vereine den ganzen Tag genutzt werden können. Für den Bau einer Ganztagsschule erwarten wir erhebliche staatliche Zuschüsse. Ein möglicher Anbau an der Schule würde somit auf  Gemeindegrund erstellt, Die Gemeinde hätte in diesem Fall das alleinige Verfügungsrecht über die Nutzung des Gebäudes. Eventuelle Zuschüsse  würden der Gemeinde und nicht der Kirche zufließen. Beim Gemeindehaus auf Kirchengrund hätte die Kirche bei der Nutzung des Gebäudes ein Mitspracherecht.

Wie steht es mit der Bürgerfreundlichkeit in unserer Gemeinde?

Viele Bürger sind in der Vergangenheit mit ihren Sorgen und Wünschen an uns herangetreten, da sie auf mündliche oder schriftliche Anfragen bei der Gemeinde kein Gehör fanden. Diese Situation ist untragbar und muss sich ändern.


Update Trinkwasserversorgung
22.02.2018

Die Anlagentechnik für Ultrafiltration und UV Bestrahlung konnte bisher noch nicht installiert werden, da noch Nachbesserungsarbeiten im Bauwerk notwendig werden. Die Inbetriebnahme der neuen Wasseraufbereitung verzögert sich vermutlich bis Mai/Juni 2018.

Das alte Hetzles
Mendelwirt 1925
Mendelwirt 1925


Die neue Trinkwasserversorgung
06.11.2017
Wasserbehälter
Zusätzlich zu den bestehenden bereits sanierten Wasserkammern des alten Wasserhochbehälters (rechts im Bild) wurde eine neue Wasserkammer gebaut, die das Speichervolumen um 250 qm ertweitert.
Die Anlagentechnik zur Wasseraufbereitung wird aus einer Kombination von Ultrafiltration und UV Bestrahlung bestehen.
Die Baufertigstellung war für Ende 2017 geplant. Da die Anlagentechnik erst Ende November 2017 installiert werden kann verzögert sich der Fertigstellungstermin um ca. drei Monate.

Wie die Baukosten umgelegt werden ist momentan noch nicht zu erkennen.

Schnelles Internet in Hetzles – Gemeinderatssitzung am 5.9.2017


In der Gemeinderatssitzung am 5.9.2017 wurde beschlossen, dem Angebot der Dt.Telekom auf Breitband - Eigenausbau im Bereich Hetzles zuzustimmen.
Technisch erfolgt der Ausbau per VDSL2-Vectoring. Das bisherige Ausbauverfahren für Hetzles erübrigt sich. Durch das Telekom-Angebot entfällt der Zuschuss aus der Breitbandinitiative.

Wie ein besserer Ausbau der Datenautobahn aussehen kann, sieht man in unserer Nachbargemeinde Neunkirchen am Brand.
Dort wurden 15 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 20 Signalverteiler (DSLAMS) aufgestellt bzw. neu ausgestattet (in Hetzles stehen gerade mal 2 Signalverteiler). Das Ergebnis: Es stehen Internetanschlüsse von bis zu 100 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.
Ein weiterer Vorteil für die Neunkirchner Bürger besteht darin, dass die Dt.Telekom kein Monopol auf die neuen Ausbaustrecken hat, da unter anderem öffentliche Gelder für den Ausbau verwendet wurden.

Ganz anders die Situation in Hetzles:  Durch den VDSL2-Vectoring Eigenausbau der Telekom (ohne öffentliche Mittel aus der Breitbandinitiative) kann es zu einer Re-Monopolisierung im Telekommunikationsbereich kommen.

Kritik am Vectoring-Verfahren
Kritiker bemängeln vor allem den mit der Anwendung der Technik verbundenen Ausschluss von Mitbewerbern der Dt.Telekom. Dies bedeutet, dass Kunden die per VDSL2-Vectoring der Dt.Telekom in Hetzles an das Internet angeschlossen sind wahrscheinlich in Zukunft nicht mehr zu einem eventuell kostengünstigeren Telekommunikationsanbieter wechseln können.
Darüber hinaus beziehe sich die relativ geringe Leistungssteigerung gegenüber herkömmlichem VDSL2 (d.h. maximal Verdoppelung der Kapazität) nur auf ungefähr die ersten 600 m Leitungslänge (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/VDSL2-Vectoring).

Hintergrund zum Vectoring-Verfahren
Mit dem Vectoring-Verfahren sind im heute bestehenden kupferbasierten Teilnehmeranschlussnetz höhere Übertragungsraten möglich, als dies bisher bei der schon fortgeschrittenen VDSL-Technik der Fall ist. Durch das Vectoring wird die gegenseitige Störung aus benachbarten Kupferdoppeladern eines Kabels reduziert. Nach dem derzeitigen Stand der Technik ist dafür allerdings nur der Zugriff eines einzigen Unternehmens (in unserem Fall die Dt.Telekom) auf alle Kupfer-Doppeladern am Signalverteiler möglich.

Die Telekom hatte im Februar 2015 bei der Bundesnetzagentur beantragt, die Zugangsmöglichkeiten für Wettbewerber zur „letzten Meile“ an den Hauptverteilern einzuschränken, um die sogenannten Nahbereiche um die Hauptverteiler mit Vectoring ausbauen zu können (Quelle: www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/160109_Vectoring.html)

Keine Gemeinderatsausschüsse in Hetzles
Ebenso wie bei der Sanierung der Wasserversorgung, so auch beim Ausbau mit schnellem Internet und beim Baugebiet „An der Schule“ fragt man sich warum es bei öffentlichen Projekten in der Gemeinde Hetzles wiederholt zu teils langjährigen Verzögerungen und damit verbunden zu finanziellen Mehrbelastungen der Bürger kommt.

Ein Grund besteht darin, dass der Hetzleser Gemeinderat über keinerlei vorbereitende Ausschüsse verfügt. Insbesondere fehlt ein Bauausschuss, der vorbereitend zum Gemeinderatsgremium technische, finanzielle und rechtliche Probleme unter ev. Hinzuziehung von Fachleuten ohne Zeitdruck klärt.

Die Gemeinderäte des Bürgerforums haben wiederholt die Einrichtung von Ausschüssen beantragt. Jedes Mal wurde dies von Bürgerblock und Bürger für Hetzles und Honings abgewiesen.

Man wird lange suchen müssen um eine Gemeinde in unserer Nachbarschaft ohne Gemeinderatsausschüsse zu finden.


Schnelles Internet in Hetzles – Der Stand der Dinge
(August 2017)

Die Dt.Telekom verschickt zur Zeit Briefe an Kunden in Hetzles unter dem Titel "HOLEN SIE SICH DAS NEUE SCHNELL".

Darin wird schnelles Internet in einer Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s im Download und bis zu 10 MBit/ im Upload angeboten.
Gegenwärtig haben aber in Hetzles nicht alle Haushalte die Möglichkeit schnelles Internet mit 50 MBit/s oder schneller zu bestellen.

Im Gegensatz zu Nachbargemeinden liegt Hetzles hier zurück.

Woran liegt das?

Momentan gibt es im Hauptort Hetzles zwei Signalverteiler (DSLAM) der Dt. Telekom, die an den Glasfaserbackbone der Dt.Telekom angeschlossen sind. Diese Signalverteiler wandeln die ultraschnellen optischen Signale des Glasfasernetzes in elektrische Signale für die Kupferleitungen der Hausanschlüsse um. Die beiden Signalverteiler sind im südlichen Bereich des Hauptortes positioniert.

Die Dt.Telekom bietet in ihrem Angebot „MagentaZuhause M“ bis zu 50MBit/s Download und bis zu 10 MBit/s Upload in Teilen von Hetzles an. Dies sind jedoch nur Bruttowerte. Garantiert wird jedoch, je nach Abstand zum Signalverteiler, ein Nettowert von minimal 25 MBit/s Download. Um 25 MBit/s Übertragungsgeschwindigkeit zu erreichen sollte die maximale Distanz zwischen DSLAM und Kundenhausanschluss etwa 550 Meter nicht überschreiten. Größere Entfernungen führen zu niedrigeren Übertragungsgeschwindigkeiten. Da die nördlichen Bereiche von Hetzles zu weit von den beiden südliche DSLAM’s entfernt sind, ist dort die Internetversorgung entsprechend schlechter.

Auf der Internetseite der VG Dormitz findet man unter dem Link

https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/los1-hetzlesnord.pdf

eine Ausarbeitung des Ing.Büros Corwese die das Ausbaugebiet Hetzles Nord, Los 1, mit 30 bis 50 MBit/s beschreibt. Obwohl die Unterlage der Fa. Corwese vom 1.8.2015 stammt ist der Ausbau dieses Gebietes bisher nicht angegangen worden.

In der Einladung zur Gemeinderatssitzung am 6.9.2017 wird unter TOP 3 das Breitbandausbauverfahren Hetzles nach zwei Jahren wieder aufgegriffen.
Vermutlich werden aber weitere zwei Jahre ins Land gehen bis eine technisch befriedigende Lösung realisiert ist.
Interessant ist im Übrigen TOP 3.1. Hier will die Dt.Telekom ein Angebot über den Eigenausbau von Hetzles Nord machen. D.h. der Ausbau soll ohne Fremdmittel (z.B Mittel der Gemeinde) erfolgen. Dies dürfte aber bedeuten, dass die Dt.Telekom auf diesen Ausbaustrecken eine Monopolstellung besitzt.


Rad- und Wanderwege in und um Hetzles

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Foto Bürgerforum, April 2017

Die Rad- und Wanderwege zwischen Hetzles und Neunkirchen am Brand sowie zwischen Hetzles und Effeltrich entwickeln sich immer mehr zu einem highlight der Naherholung. Das Bürgerforum ist ganz besonders Stolz auf diese Rad- und Wanderwege, haben doch unsere Mitglieder schon seit den Anfängen des Bürgerforums vor 20 Jahren immer wieder den Bau dieser Radwege vorangetrieben.

Ein besonders schönes Beispiel am Weg Hetzles - Effeltrich ist die im Foto abgebildete Wallfahrtskapelle "Achtsam am Weg".


Der Weg ist nur für Radfahrer, Fußgänger und landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben. Leider erreichen uns immer wieder Klagen aus der Bevölkerung wegen des nicht erlaubten PKW Verkehrs. Bürgermeister und Gemeinderat sind aufgefordert, gegen diesen Missstand vorzugehen.

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Glasfenster der Wallfahrtskapelle "Achtsam am Weg"
Foto Bürgerforum


Die Zukunft unserer Trinkwasserversorgung

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Brauchen wir bald kein Mineralwasser mehr schleppen?

Obwohl die Gemeinderäte des Bürgerforums in den letzten Jahren wiederholt eine Modernisierung der Trinkwasserversorgung gefordert haben, hat die Mehrheit des Gemeinderates mit den Stimmen von Bürgerblock sowie Bürger aus Hetzles und Honings dieses wichtige Projekt immer wieder verschoben.
Jetzt, in Zeiten der heiß gelaufenen Baukonjunktur, wird das Projekt zu entsprechend hohen Kosten realisiert.

Weitere Informationen und Hintergründe finden Sie hier ...



Die Gemeinderäte des Bürgerforums
Gerti  Josef  Ed 

      Gerti Schmidtlein                       Josef Kraus                    Edwin Schmidtlein 

Die Vorstände des Bürgerforums: Hans Glaser, Ruth Passon, Dieter Cybok, GR Edwin Schmidtlein  
                                     

vorstand bfh